Praxisfälle / Ergebnisse

Hier haben wir für Sie typische Praxisfälle und Ergebnisse zum Personal-Strategy-Profile zusammengestellt.

Praxisfall: Raus aus den alten Routinen - her mit dem klaren Fokus

Ausgangssituation
Es klingt nach einer ausweglosen Situation, in der sich die neue Abteilungsleiterin für Finanzen und Controlling befindet: „Ich arbeite von früh bis spät, und mein letztes freies Wochenende ist auch schon ewig her!“, klagt sie verzweifelt. „Mein Chef macht Druck und meine MitarbeiterInnen wollen, dass ich ihre Probleme sofort löse“. Als engagierte Führungskraft will sie allen ihre Fähigkeiten beweisen, erkennt aber immer deutlicher: „Ich bin echt am Limit, was soll ich nur tun?“

Personal-Strategy-Profile
Rückblick: Bereits in ihrer frühen Jugend war die Klientin neben der Schule, sogar an Wochenenden, als Leistungsturnerin aktiv und nahm auch regelmäßigen Klavierunterricht. Ihre Klavierlehrerin war ihr Vorbild, und vermittelte ihr liebevolle Klarheit und Disziplin. Zu Hause galt der Spruch: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Auch ihre späteren Chefs beschreibt sie als sympathische Workaholics. Kernkompetenzen: Ausdauer, Genauigkeit und Pflichtgefühl zeichnen auch die Persönlichkeit der Klientin aus, und alle sind von ihrer fachlichen Kompetenz beeindruckt. Analyse innen: An dieser Sprosse der Karriereleiter angekommen, fühlt sie sich aber zunehmend gestresst, die vielen zusätzlichen Meetings und „trouble shootings“ plus ihre fachlichen, operativen Aufgaben perfekt zu erledigen. Auch ihre Gesundheit leidet bereits. Analyse aussen: Als wir ihren Arbeitsalltag durchleuchten, zeigt sich, dass sie als ihre „eigene beste Sachbearbeiterin“ alles bis ins kleinste Detail selbst erledigt. Für ihre Führungsaufgaben und strategische Planung bleibt kaum noch Zeit. „Wie komme ich aus diesem Hamsterrad wieder heraus?“, seufzt sie. Vision: Mit Hilfe einer Bilanz ihrer Aufgaben und Zeitbudgets wird schnell klar, dass sie zukünftig Prioritäten setzen, einige fachliche Lieblingsprojekte loslassen und vermehrt Arbeit delegieren muss. „Ab jetzt werde ich auch „Nein“ zu unpassenden Aufgaben sagen und klarere Grenzen ziehen“, verspricht sie sich selbst. In ihren Zukunftsbildern darf jetzt der Wunsch nach Privatleben und Erholung offen sichtbar werden, und sie beschließt Home-office Tage und Frühschluss am Freitag einzuführen. „Ich werde meine Ausdauer dazu nutzen, dass diese Ideen keine Utopie bleiben!“ sagt sie mit einem Lächeln.

Ergebnis
Auch beim besten Leistungswillen macht es Sinn, regelmäßig anzuhalten, um alte und verbrauchte Verhaltensroutinen auszusortieren. Langfristig wird Stress und Burn-Out vermieden, wenn durch Fokussierung auf das Wesentliche Energie und Kraft wieder zielgerichtet eingesetzt werden. Auch dieser Klientin wurde klar: „Multitasking kann auch eine Perfektionismus-Falle sein!“